142. Jahreshauptversammlung

29. Februar 2020
Nach Spatenstich befindet sich das neue Gerätehaus in Thann bereits im Bau. Der Einzug ist für das Frühjahr 2021 geplant. Die Aufgaben werden wachsen! Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heining (29.02.2020)

142. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Heining
 
Nach Spatenstich befindet sich das neue
Gerätehaus in Thann bereits im Bau.
Der Einzug ist für das Frühjahr 2021
geplant. 
Die Aufgaben werden wachsen!
Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heining
(29.02.2020)
 
Auf 85 Einsätze 2019 hat die Freiwilligen Feuerwehr Heining bei ihrer 
Mitgliederversammlung zurückgeblickt. Nach einem tollen Spatenstich an dem zahlreiche 
Gäste teilgenommen hatten, hat der Neubau des neuen Gerätehauses in Thann endlich
begonnen. Das Gebäude samt Technik (Notstromversorgung um unabhängig vom 
Stromnetz bei Großschadensereignissen zu sein) wird nach höchstem technischem
Standard gebaut und soll laut Plan im Frühjahr 2021 bezugsfertig sein. Man ziehe vom 
drittältesten Gerätehaus in das mit Abstand modernste Gerätehaus der Stadt.
Kommandant Markus Freundorfer berichtete über 15 Brandeinsätze, 45 technische 
Hilfeleistungen, 7 Fehlalarme und 15 Sicherheitswachen. Das vergangene Jahr war man 
wieder gefordert. Bei einem ausgedehnten Wohnungsbrand eines Mehrfamilienhauses 
mussten mehrere Personen durch Atemschutz-Trupps über das Treppenhaus gerettet 
werden. Das Feuer griff auf den Balkon über, auf dem Spraydosen gelagert waren und 
brachten diese zur Explosion, nur mit vereinten Kräften konnte der Brand gelöscht werden. 
Beim Stadelbrand auf einem ehem. landwirtschaftlichen Anwesen mussten mehrere Trupps 
die Löscharbeiten durch einen Außenangriff durchführen sowie den benachbarten Wald 
abschirmen. Die Wasserversorgung wurde über eine lange Schlauchstrecke von einem 
benachbarten Weiher sichergestellt. Im Kraftwerk Kachlet konnte ein verirrter Schwan aus 
dem Wehr gerettet werden. Nach kurzer Reinigung durfte er wieder in die Donau entlassen 
werden. Die Aktive Mannschaft funktioniere, die Aufgaben werden durch den Umzug in das 
neue Gerätehaus mehr. Übungen und zusätzliche Schulungen werden durchgeführt.
Der Wegfall (bzw. die Reduzierung) von 4 Atemschutz-Geräten durch die 
Stadtbrandinspektion sehe man sehr kritisch. Das Schutzgebiet ist weitläufig und auch teils 
dicht bebaut. Beim Einsatz zählt jede Sekunde um den Bürger helfen zu können. Das
Sprichwort: „Haben ist besser als brauchen“ trifft hier sicherlich zu. Die FF Heining hat 22 
ausgebildete und volleinsatzfähige Atemschutzgeräteträger, Mehraufwände für 
Gerätewarte und Mannschaft sind vorprogrammiert. Durch solche Schritte wird die 
Motivation nicht gefördert! Man solle doch das ganze nochmals überdenken Pro und Kontra 
aufweisen und mit der Heininger Führung zielführende Gespräche führen, so der Appell 
des Ehrenkommandanten Rudolf Hausladen an den Stadtbrandrat.
 
In Vertretung von Jugendwart Marcel Schnürch berichtete 2. Vorstand Tobias Helldobler 
über Aus- und Weiterbildung der Jugendfeuerwehr. Der Nachwuchs hat 7 Mitglieder. Es 
wurden 11 örtliche und 24 überörtliche Übungen abgehalten. Die Kinderfeuerwehr strebt 
auf, hat bereits 11 Mitglieder und war auf 15 Veranstaltungen vorbildlich vertreten. Die 
Jugendlichen und Kinder sind immer mit Eifer und Freude dabei.
Vorstand Stephan Blendel merkte an, dass Kommunalwahlen anstehen, denn alle 
eingeladenen Mandatsträger seien gekommen. Der Spatenstich war laut Reschere aus 
dem Pressearchiv einer mit den meisten Teilnehmer. Man hoffe der Bau laufe nach Plan.
Die Zeit des Improvisierens im alten Gerätehaus muss zu Ende gehen. Ein Videotagebuch 
wird geführt um den Baufortschritt zu dokumentieren um alles zu verfolgen. Wenn der 
Umzug vollzogen ist wolle man eine Gerätehauseinweihung durchführen. Ein Tagesausflug 
ist heuer wieder geplant. 
Schriftführer Christian Schmitt berichtete über die Vereinstätigkeiten des abgelaufenen 
Jahres. Zahlreiche Feste und Vereinsveranstaltungen wurden besucht. Beim 
Fronleichnamsumzug stellte der Verein wie alle Jahre die 4 Himmelträger. Im Sommer war 
das traditionelle Grillfest der aktiven Mannschaft. Die befreundete oberösterreichische 
Feuerwehr Vöcklabruck lud zur Fahrzeugenweihe ein, an der die Heininger in großer Zahl 
vertreten waren. Die letztjährige Weihnachtsfeier war wieder ein großer Erfolg und beim 
Neujahrsfrühschoppen eröffnete man das neue Jahr 2020.
Kassenprüfer Rudolf Hausladen bestätigte ohne Beanstandung Kassier Christian Hilker 
eine korrekte und detaillierte Kassenführung.
Die Vorstandschaft wurde nach den erfolgten Berichten einstimmig von den anwesenden 
Mitgliedern entlastet.
Ehrungen des Vereins:
Fördernde Mitglieder: für 25 Jahre Georg Steiner 
Beförderungen/Ehrungen Aktive Mannschaft:
Zum Feuerwehrmann/Frau: Felix Fillip
Zum Löschmeister: Peter Kreupl
20 Jahre aktiven Dienst: Martin Euler
25 Jahre aktiven Dienst: Tobias Helldobler
30 Jahre aktiven Dienst: Adolf Lindinger
Aus Altersgründen schieden die langjährigen Wehrmänner Hermann Schrottenbaum und 
Karl Mühlbauer aus. Karl Mühlbauer wurde vom Feuerwehrverein wegen seiner 
herausragenden Verdienste um das Vereinswesen als langjähriger Kassier zum 
Ehrenmitglied ernannt.
 
Oberbürgermeister Jürgen Dupper bedankte sich im Namen der Stadt für die geleistete 
Arbeit. Die Heininger Wehr beherrsche ihre Sache und halte schützend die Hand über den 
Stadtteil Heining. Feuerwehrarbeit hat eine große Bandbreite dem Respekt gezollt werden 
soll. Man habe aus den Berichten gehört, dass viel geleistet worden ist, das ist sehr 
bemerkenswert. Die Stadt unterstütze die Feuerwehren wo es geht, aktuell ist man daran 
Hochwassersysteme anzupassen und ein Starkregenwarnsystem über das ganze 
Stadtgebiet zu installieren. Der Neubau des Gerätehauses in Thann ist auf den Weg 
gebracht, ein Bezug ist Anfang 2021 zu realisieren und auf die Einweihung freue er sich 
schon.
Stadtbrandrat Andreas Dittlmann sprach seinen Dank und Anerkennung aus. Das neue
Gerätehaus in Thann werde nach den modernsten Vorgaben gebaut und ausgestattet. Die 
Aufgaben der Feuerwehren werden steigen, daran gebe es keinen Zweifel. Er freue sich 
sehr, dass die Heininger Wehr zukünftig bei Hochwasser den Bereich Altstadt Ost 
übernehme. Von der Milchgasse bis zur Ostspitze ist der neue Zuständigkeitsbereich. In 
ersten Gesprächen wurden bereits Eckpunkte ausgearbeitet und man bringe sich ins neue 
ausgearbeitete Hochwassersystem ein. Die neue Kleidung für die Atemschutzgeräteträger 
ist ausgeschrieben und kann hoffentlich schnellstmöglich bestellt werden.
Fahnenmutter Kathi Gruber bedankte sich bei der aktiven Mannschaft für die geleistete 
Arbeit. Vor allem sei es wichtig, dass alle wieder gesund von den Einsätzen zurückkamen. 
An den Veranstaltungen nehme sie gerne Teil. 
Vorausgegangen war in der Pfarrkirche Heining ein Gedenkgottesdienst an die 
verstorbenen Mitglieder. Gäste im Vereinslokal Auer waren neben Fahnenmutter Kathi 
Gruber und Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Bürgermeister Urban Mangold, die
Stadträtinnen Karin Kasberger und Christa Tausch, Stadträte Hans-Jürgen Bauer, Georg 
Steiner, Armin Dickl, Wolfgang Wagner, Ehrenkommandant Rudolf Hausladen,
Stadtbrandrat Andreas Dittlmann, Stadtbrandinspektor Florian Emmer und sowie zahlreiche 
Ehrenmitglieder, Vereinsmitglieder und die Aktive Mannschaft.(SP)